27.01.2026
Was tun, bevor der Sanitär-Notdienst eintrifft? – Die wichtigsten Sofortmaßnahmen
Was Sie tun sollten, bevor der Sanitär-Notdienst eintrifft
Ein Rohrbruch, eine überlaufende Toilette oder ein massives Leck kommt meist unerwartet. In solchen Situationen zählt jede Minute. Mit den folgenden Maßnahmen können Sie Schäden begrenzen, Gefahren vermeiden und den Einsatz des Sanitär-Notdienstes optimal vorbereiten.
1. Wasserzufuhr sofort abstellen
Schließen Sie umgehend den Hauptwasserhahn, um weiteren Wasseraustritt zu verhindern.
Dieser befindet sich meist:
in der Nähe des Wasserzählers
im Keller
dort, wo die Hauptleitung ins Haus führt
👉 Das ist die wichtigste Maßnahme, um Folgeschäden zu minimieren.
2. Situation einschätzen
Verschaffen Sie sich einen Überblick:
Wo tritt Wasser aus?
Handelt es sich um einen Rohrbruch, eine Verstopfung, einen defekten Boiler?
Gibt es sichtbare Schäden oder Risiken?
Diese Informationen helfen dem Sanitär-Notdienst, schneller und gezielter zu handeln.
3. Bereich freiräumen
Entfernen Sie – wenn gefahrlos möglich – Möbel, Elektrogeräte und Wertgegenstände aus dem betroffenen Bereich.
So verhindern Sie:
zusätzliche Wasserschäden
unnötige Verluste
Behinderungen bei der Reparatur
4. Wasser eindämmen
Nutzen Sie:
Handtücher
Eimer
Wischer oder Lappen
um stehendes Wasser aufzunehmen und die Ausbreitung zu begrenzen. Je weniger Wasser eindringt, desto geringer sind Schäden an Böden und Wänden.
5. Strom abschalten – Sicherheit geht vor
Wenn Wasser in Kontakt mit:
Steckdosen
Elektrogeräten
Kabeln
gekommen ist, schalten Sie den Strom im betroffenen Bereich oder im Sicherungskasten ab.
⚠️ Berühren Sie keine nassen elektrischen Geräte.
6. Schäden dokumentieren
Machen Sie Fotos oder Videos von:
der Ursache
den betroffenen Bereichen
sichtbaren Schäden
Das ist wichtig für:
Versicherungen
spätere Nachweise
Dokumentation des Schadensumfangs
7. Dem Installateur alle Infos geben
Teilen Sie dem Sanitär-Notdienst beim Eintreffen mit:
was passiert ist
wo das Problem auftritt
welche Maßnahmen Sie bereits ergriffen haben
Je klarer die Infos, desto schneller die Lösung.
8. Keine eigenen Reparaturversuche starten
Auch wenn der Druck groß ist:
Verzichten Sie auf DIY-Reparaturen. Unsachgemäße Eingriffe können:
Schäden verschlimmern
Leitungen beschädigen
Haftungsprobleme verursachen
Warten Sie auf den Fachbetrieb.
9. Empfehlungen des Fachbetriebs beachten
Hören Sie auf die Hinweise des Installateurs – sowohl zur akuten Reparatur als auch zu:
notwendigen Folgearbeiten
Präventionsmaßnahmen
Wartungsempfehlungen
Fragen stellen ist ausdrücklich sinnvoll.
10. Für zukünftige Notfälle vorsorgen
Nach dem Einsatz ist vor dem nächsten Notfall. Sinnvolle Schritte:
Regelmäßige Sanitär-Checks
Frühzeitige Reparatur kleiner Mängel
Wissen, wo Wasser- und Stromabschaltung sind
Haushaltsmitglieder informieren
Fazit: Ruhe bewahren, richtig handeln
Wer im Notfall strukturiert vorgeht, kann große Schäden vermeiden und Kosten reduzieren.
Die richtige Vorbereitung erleichtert dem Sanitär-Notdienst die Arbeit – und beschleunigt die Lösung.
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