27.01.2026
10 unverzichtbare Sanitär-Tipps für Hausbesitzer – Schäden vermeiden & Kosten sparen
1. Hauptwasserhahn kennen und schnell erreichen
Jeder Hausbesitzer sollte wissen, wo sich der Hauptwasserabsperrhahn befindet.
Im Notfall – etwa bei Rohrbruch oder starkem Wasseraustritt – zählt jede Minute.
👉 Tipp: Regelmäßig testen, ob sich das Ventil leicht schließen lässt.
2. Regelmäßig auf Lecks prüfen
Selbst kleine Undichtigkeiten können über Monate hinweg hohe Wasserverluste und Schäden verursachen.
Achten Sie auf:
Tropfende Armaturen
Feuchte Stellen an Wänden oder Decken
Wasserflecken unter Spülen oder Geräten
Frühzeitige Reparaturen sparen Geld und Nerven.
3. Abflusssiebe verwenden
Abflusssiebe in Küche und Bad verhindern, dass Haare, Seifenreste oder Schmutz in die Rohre gelangen.
Besonders sinnvoll für:
Duschen
Badewannen
Waschbecken
Regelmäßiges Reinigen hält die Abflüsse dauerhaft frei.
4. Keine chemischen Rohrreiniger verwenden
Aggressive Abflussreiniger können:
Rohre beschädigen
Dichtungen angreifen
Verstopfungen verschlimmern
Besser sind mechanische Hilfsmittel oder – bei wiederkehrenden Problemen – eine fachgerechte Rohrreinigung.
5. Wissen, was nicht in den Abfluss gehört
Viele Verstopfungen entstehen durch falsche Entsorgung.
Nicht in Abfluss oder WC werfen:
Fett und Öl
Kaffeesatz
Feuchttücher, Hygieneartikel
Essensreste und faserige Materialien
Diese Stoffe setzen sich in den Leitungen fest und verursachen hartnäckige Ablagerungen.
6. Rohre bei Frost schützen
Ungedämmte Leitungen in Kellern, Garagen oder Außenbereichen können im Winter einfrieren und platzen.
Empfehlung:
Rohrisolierungen anbringen
Unbeheizte Bereiche kontrollieren
Bei längerer Abwesenheit vorbeugende Maßnahmen treffen
7. Warmwasserbereiter regelmäßig warten
Ablagerungen im Warmwasserbereiter senken die Effizienz und verkürzen die Lebensdauer.
Maßnahmen:
Regelmäßiges Spülen
Funktionskontrolle
Fachgerechte Wartung
Das spart Energie und vermeidet Ausfälle.
8. Wasserdruck überprüfen
Zu hoher Wasserdruck belastet Leitungen, Armaturen und Geräte.
Optimal sind etwa 3–4 bar.
Bei dauerhaft hohem Druck kann ein Druckminderer sinnvoll sein.
9. Probleme sofort ernst nehmen
Langsamer Abfluss, ungewöhnliche Geräusche oder Gerüche sind Warnsignale.
Je früher reagiert wird, desto:
geringer der Schaden
niedriger die Reparaturkosten
einfacher die Lösung
10. Regelmäßige Sanitär-Inspektionen durchführen lassen
Eine professionelle Überprüfung erkennt Probleme, bevor sie kritisch werden.
Empfohlen:
1× jährlich bei älteren Installationen
Alle 2 Jahre bei neueren Systemen
So bleibt Ihre Sanitäranlage zuverlässig und sicher.
Fazit: Vorsorge schützt Ihr Zuhause
Mit diesen zehn Sanitär-Tipps erhöhen Sie die Lebensdauer Ihrer Installation, vermeiden Notfälle und behalten Ihre Kosten im Griff.
Proaktive Wartung ist immer günstiger als eine Reparatur im Ernstfall.
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